
Produkte – in Produktgruppen organisiert
Zum leichteren Auffinden einzelner Produkte haben wir unser Lieferprogramm in handliche Produktgruppen untergliedert. Diese werden Ihnen nachfolgend angezeigt. Wählen Sie Ihre gewünschte Produktgruppe aus:
Laborbedarf



SERVOspin Evolve Tischzentrifuge
Zentrifuge
Pasteur Einweg-Tropfpipetten
Pasteurpipetten
Abstrichtupfer mit Versandgefäss
Abstrichtupfer
Accu-Chek Aviva Set
Blutzuckermesssystem

Accu-Chek FastClix
Accu Chek

Accu-Chek Safe-T-Pro
Accu Chek
Accu-Chek Softclix lanzetten
Blutlanzetten

Baby Sicherheits-Blutlanzetten
Lanzetten
BD Micro-Fine Plus PenKanülen
Pen Kanüle
Becherspender
Becherspender




Blutlanzetten Premium
Lanzetten
Blutzuckermesssystem Accutrend Plus
Blutzuckermesssystem
Blutzuckermesssystem Beurer
Blutzuckermesssystem

Blutzuckermesssystem Ruby
Blutzuckermesssystem

Blutzuckermesssystem Trueyou
Blutzuckermesssystem



Blutzuckermesssystem Trueyou mini
Blutzuckermesssystem

Cleartest Adenovirus / RSV / Influenza A + B, Kombitest
Cleartest

CLEARTEST Albu-Mic, Nierenfunktions-Teststreifen
Cleartest

CLEARTEST Calprotectin, Stuhlproben-Schnelltest
Cleartest



Cleartest Cardio rapid / Infarkttest
Cleartest


Cleartest Corona
Cleartest Corona

Cleartest Corona Nasal
Cleartest Corona Nasal


CLEARTEST D-Dimer zur Anzeige einer Fibrinolyse
Cleartest






Cleartest Humanofecal
Cleartest


CLEARTEST Liquid Ecstasy zum Nachweis von GHB
Cleartest


Cleartest Multi Drug Wischtest
Drogentest

Cleartest Strep A Kassettentest
Cleartest


CLEARTEST Troponin I
Troponin Test


Clungene COVID-19 Antigen Schnelltest Laientest
Laientest



Colo-Rectal Test
Stuhltest
Deckgläser Mediware
Deckgläser
EASY CHECK COVID-19 Antigen Spucktest
Spucktest
Extra Spike
Spikes
Extra Spike Air
Spikes
Extra-Spike Plus
Spikes
Gentle Skin® HiRisk
Untersuchungshandschuhe
Gesichtsschutz Einweg
Gesichtsschutz Einmalgebrauch

Glucosteril 5 % Fresenius
Glucose
Hettich Zentrifuge EBA 200 und EBA 200 S
Zentrifuge
Hettich Zentrifuge EBA 270
Zentrifuge

Hettich Zentrifuge Mikro 200
Zentrifuge
Hettich Zentrifuge Rotofix 32 A
Zentrifuge

Hettich Zentrifuge Universal 320
Zentrifuge
Holzwatteträger DUO für Abstriche
Watteträger
Holzwatteträger für Abstriche
Watteträger
Hotgen Covid-19 Antigen-Schnelltest
Laientest

Impfschlingen gammasteril
Impfschlingen



Inkubator / Labor-Wärmeschrank Labocult
Wärme/ Brutschrank
Isopropyl-Alkohol 70 %
Isopropyl-Alkohol



Isopropyl-Alkohol 99 %
Isopropyl-Alkohol
Isotonische Kochsalzlösung 0,9 % FRESENIUS
Kochsalzlösung
Isotonische Kochsalzlösung Ampullen FRESENIUS
Kochsalzlösung
Kreuzprobenröhrchen
Probenröhrchen
Laborinkubator-Wärmeschrank
Brutschrank
Laborwecker
Wecker



Mikropipette Festvolumen
Pipette

Mikroskope Servoskope
Mikroskope
Mini Laborbrutschrank
Brutschrank
Mini-Spike – Zuspritz- und Entnahmespike
Spikes



Minipet Fix Festvolumen Mikroliterpipette
Pipette



Minipet Var Variable Mikroliterpipette
Pipette



Monoclix Lanzetten
Lanzetten



Monoclix Soft Lanzetten
Lanzetten
Objektträger Spender
Objektträger Spender

Objektträger, Geschliffen Mediware
Objektträger

Objektträger, Standard Mediware
Objektträger




Omnican Fine Penkanülen
Pen Kanüle
Pasteurpipetten aus Kunststoff
Pasteurpipetten
Pasteurpipetten aus Kunststoff, Spezial
Pasteurpipetten
Petrischalen
Petrischalen
Pipettenspitzen "Combi"
Pipettenspitzen

Pipettenspitzen Typ Gilson, unsteril
Pipettenspitzen
Polypropylen Gestell
Röhrchengestell
PP-Kittel „Twin”
PP Kittel

Premium Pipettenspitzen
Pipettenspitzen
Probenröhrchen Konische Form
Probenröhrchen
Probenröhrchen mit Schraubkappe
Probenröhrchen
Probenröhrchen Rundboden
Probenröhrchen


Readytest Rundküvetten
Readytest Rundküvetten
Reagenzglasgestelle
Reagenzglasgestell
Reaktionsgefäss-Ständer
Reaktionsgefässständer




Reaktionsgefäss-Ständer, 2-lagig
Reaktionsgefässständer
Reflotron Teststreifen
Teststreifen


Rollenmischer TRM-7S, Digital
Rollenmischer

Rotoren Rotofix 32 A
Zentrifuge-Zubehör

Rotoren Universal 320 und 320R
Zentrifuge-Zubehör
Rundbodenröhrchen mit Gewinde
Rundbodenröhrchen
Schraubdeckel-Container
Schraubdeckel-Container
Sedimentröhrchen
Zentrifugenröhrchen





SERVOspin Next Zentrifuge
Zentrifuge






Servotest
Servotest
Stericlin Sicherheitstaschen
Stericlin
SterilancePress II Sicherheitslanzette
Lanzetten
Stuhltest Hemocare
Stuhltest


Teststreifen und Kontrolllösung Trueyou
Teststreifen/ Kontrolllösung
Transofix Transfer-Set
Transfer-Set

Überschuhe Lifeguard
Überschuhe
Universalbecher
Trinkbecher
Universalbecher farbig
Trinkbecher
Universalbecher- und Trinkbecher
Trinkbecher
Medizinprodukte-Klassifizierung
08.12.2015| Die Klasse eines Medizinprodukts orientiert sich rechtlich an der "Verletzbarkeit des menschlichen Körpers" durch das jeweilige Produkt. Diese wiederum definiert sich über die Zweckbestimmung des Herstellers hinsichtlich des Anwendungsorts und der Anwendungsdauer seines Produkts. Die Medizinprodukte-Klasse bedingt den mit zunehmender Klassenhöhe ebenfalls zunehmenden Anteil an Fremdkontrolle bzw. an (externer) Zertifizierung des Konformitätsbewertungsverfahrens (Verfahren zum Nachweis der Erfüllung aller gesetzlichen Produktanforderungen) durch eine Benannte Stelle.
Kriterien für die Einteilung in 4 Klassen sind:
- Dauer der Anwendung (bis 60 Minuten, bis 30 Tage, länger als 30 Tage)
- Ort der Anwendung: Grad der Invasivität (invasiv, chirurgisch invasiv, implantierbar),
- Anwendung am zentralen Kreislaufsystem oder am zentralen Nervensystem
- Wiederverwendbares chirurgisches Instrument
- Aktives Medizinprodukt (Aktives therapeutisches Medizinprodukt / Aktives diagnostisches Medizinprodukt)
- Verwendung von biologischem Material aus Tieren oder Menschen
Die Klassen sind EU-weit durch den Anhang IX der Richtlinie 93/42/EWG festgelegt:
Klasse I
Keine methodischen Risiken
geringer Invasivitätsgrad
kein oder unkritischer Hautkontakt
vorübergehende Anwendung ≤ 60 Minuten
Klasse IIa
Anwendungsrisiko
mäßiger Invasivitätsgrad
kurzzeitige Anwendungen im Körper (im Auge, intestinal, in chirurgisch geschaffenen Körperöffnungen)
kurzzeitig ≤ 30 Tage, ununterbrochen oder wiederholter Einsatz des gleichen Produktes
Klasse IIb
Erhöhtes methodisches Risiko
systemische Wirkungen
Langzeitanwendungen
nicht invasive Empfängnisverhütung
langzeitig ≥ 30 Tage, sonst wie bei kurzzeitig
Klasse III
entspricht hohem Gefahrenpotential
Besonders hohes methodisches Risiko
zur langfristigen Medikamentenabgabe
Inhaltsstoff tierischen Ursprungs und im Körper
unmittelbare Anwendung an Herz, zentralem Kreislaufsystem oder zentralem Nervensystem
und natürlich invasive Empfängnisverhütung
Für die Bewertung von Risiken gilt bei Einhalten der harmonisierten Norm ISO 14971:2007 die Konformitätsvermutung. Wird diese Norm nicht eingehalten, ist die Gleichwertigkeit der gewählten Lösung mit der harmonisierten Norm nachzuweisen.
Die Regeln zur Klassifizierung sind detailliert im Anhang IX der EU-Richtlinie 93/42/EWG festgelegt. Die Anwendung der Klassifizierungsregeln richtet sich nach der Zweckbestimmung der Produkte (und liegt daher in der Verantwortung des Herstellers).
Einige konkrete Beispiele für Medizinprodukte sind:
Klasse I
ärztliche Instrumente
Gehhilfen
Rollstühle
Pflegebetten
Stützstrümpfe
Verbandmittel
wiederverwendbare chirurgische Instrumente
OP-Textilien
Klasse IIa
Dentalmaterialien, Dentalimplantate
Desinfektionsmittel (für Instrumente und Geräte)
diagnostische Ultraschallgeräte
Einmalspritzen
Hörgeräte
Kontaktlinsen
PACS
Trachealtuben
Zahnkronen
Klasse IIb
Anästhesiegeräte
Beatmungsgeräte
Bestrahlungsgeräte
Blutbeutel
Defibrillatoren
Dialysegeräte
Kondome
Kontaktlinsenreiniger
Reinigungsdesinfektionsautomaten
Klasse III
Herzkatheter
künstliche Hüft-, Knie-, oder Schultergelenke
Stents
resorbierbares chirurgisches Nahtmaterial
Intrauterinpessar (Spirale)
Brustimplantat
Herzschrittmacher
Es ist jedoch zu beachten, dass weder durch die EU-Richtlinien noch durch die nationale Gesetzgebung eine derartige Klassifizierung von Medizinprodukten vorgenommen wird, da jeweils im Einzelfall, bezugnehmend auf den bestimmungsgemäßen Gebrauch (“intended use”), die Klassifizierung durchzuführen ist.
Eine detaillierte Orientierungshilfe für die Klassifizierung von Medizinprodukten bietet der Leitfaden "Klassifizierungsliste Medizinprodukte" aus der BVMed-Informationsreihe "Medizinprodukterecht".
Definition Medizinprodukte
10.10.2016| Medizinprodukt bezeichnet einen Gegenstand oder einen Stoff, der zu medizinisch therapeutischen oder diagnostischen Zwecken für Menschen verwendet wird, wobei die bestimmungsgemäße Hauptwirkung im Unterschied zu Arzneimitteln primär nicht pharmakologisch, metabolisch oder immunologisch, sondern meist physikalisch oder physikochemisch erfolgt. Die Abgrenzung der Medizinprodukte zu Arzneimitteln ist bedeutsam, da Marktzugang und Verkehrsfähigkeit unterschiedlich geregelt sind.
In Deutschland regelt das Gesetz über Medizinprodukte (Medizinproduktegesetz - MPG) vom 2. August 1994 den Verkehr mit Medizinprodukten. Es dient der nationalen Umsetzung von drei europäischen (Stamm-) Richtlinien (90/385/EWG [aktive implantierbare medizinische Geräte], 93/42/EWG [sonstige Medizinprodukte] und 98/79/EG [In-vitro-Diagnostika]), die durch spätere Änderungsrichtlinien ergänzt bzw. geändert wurden, zuletzt mit Richtlinie 2007/47/EG vom 5. September 2007 zum 21. März 2010. Das MPG und seine acht ausführenden Rechtsverordnungen enthalten darüber hinaus weitere nationale Regelungen, die hauptsächlich der Überwachung im Markt befindlicher Medizinprodukte (Marktüberwachung) dienen.
§ 3 MPG enthält in Nr. 1 bis 4 die Legaldefinition/en des Begriffs Medizinprodukt:
Medizinprodukte sind alle einzeln oder miteinander verbunden verwendeten Instrumente, Apparate, Vorrichtungen, Software, Stoffe und Zubereitungen aus Stoffen oder andere Gegenstände einschließlich der vom Hersteller speziell zur Anwendung für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmten und für ein einwandfreies Funktionieren des Medizinproduktes eingesetzten Software, die vom Hersteller zur Anwendung für Menschen mittels ihrer Funktionen zum Zwecke
a) der Erkennung, Verhütung, Überwachung, Behandlung oder Linderung von Krankheiten,
b) der Erkennung, Überwachung, Behandlung, Linderung oder Kompensierung von Verletzungen oder Behinderungen,
c) der Untersuchung, der Ersetzung oder der Veränderung des anatomischen Aufbaus oder eines physiologischen Vorgangs oder
d) der Empfängnisregelung
zu dienen bestimmt sind und deren bestimmungsgemäße Hauptwirkung im oder am menschlichen Körper weder durch pharmakologisch oder immunologisch wirkende Mittel noch durch Metabolismus erreicht wird, deren Wirkungsweise aber durch solche Mittel unterstützt werden kann.
Anders als Arzneimittel sind Medizinprodukte hauptsächlich physikalisch wirkende Gegenstände. Bei den meisten Medizinprodukten ist der Nutzen direkt ersichtlich. Es ist zudem Teil des Zulassungsverfahrens (Konformitätsbewertung), dass das Medizinprodukt seine vom Hersteller vorgesehene Zweckbestimmung erfüllt. Dabei geht es vor allem um den Nachweis der Sicherheit und Leistungsfähigkeit der Produkte.








































































































































































































